Shut down

 

So … fast geschafft! Da sind wir also tatsächlich in Kalifornien gewesen und zwei Nächte lang mit SOFIA und echten Wissenschaftlern zur Aufnahme von IR-Bildern über die USA und den Pazifik geflogen. Und dabei waren es – naturgemäß – nicht neue sensationelle Aufnahmen oder grandiose wissenschaftliche Entdeckungen (die kämen ja sowieso erst nach Analyse der Messdaten), die bleibendsten Eindrücke von der Reise hervorgerufen haben, sondern eine Vielzahl von Details, die mir und meinen mitgereisten Kollegen den Wissenschaftsalltag etwas näher gebracht haben. Neben den schicken NASA-Jacken war insbesondere der völlig unkomplizierte Umgang der unterschiedlichen Gruppen, die bei diesem Projekt mitwirken (Wissenschaftsteams, Teleskop-Bediener, Detektormannschaften, Flugzeugtechniker und Piloten, NASA Begleit- und Führungspersonal, Filmteams usw.) für mich am beeindruckendsten.

Aber um doch einmal zu zeigen, wie in etwa das Ergebnis aussehen könnte, welches den Großteil der Messzeit während unserer Flüge in Anspruch genommen hat ist das hier ein Ausschnitt der „C+-Karte“ eines anderen Nebels (Pferdekopfnebel):

 

Ansonsten gab es auch noch sehr viele interessante Dinge im Umfeld der Flüge zu erleben:

  • Das Griffith-Observatorium (ziemlich tolle Sehenswürdigkeit in Los Angeles)
  • Die Mission-Briefings, bei denen man schon gemerkt hat, dass man in Amerika ist
  • Landung einer 747 aus dem Cockpit mitzuerleben ist auf heutigen Linienflügen auch nicht mehr so einfach
  • Metro- bzw. Busfahrt vom Flughafen bis nach Downtown LA
  • Führung durch die Labors und Anlagen des „Neil Armstrong Flight Research Center“
  • Die Anekdoten der „echten“ Wissenschaftler waren echt „GREAT“ (Danke Urs Graf und Karl Jacobs)
  • Der „Freibier“-Abend im Hotel
  • Die begleitenden Filmteams von DLR und NASA
  • Ein völlig durchgedrehter Typ auf einem Parkplatz vor Palmdale
  • Die Straße auf der eine Melodie eingefräßt wurde, die man beim Drüberfahren hören kann (hab ich schon mal bei galileo auf pro7 gesehen).
  • Ein spektakuläres mexikanisches Restaurant
  • Eine Verbrecher-Fahnung der örtlichen Polizei („yes … blue pants an possibly armed“) in der Wüste
  • Polarlichter auf dem nächtlichen Rückflüg über Grönland

 

 

Und zum Abschluss: Vielen Dank Antje (ganz links im Bild) für die tolle Organisation der Tour!

sofia-abschluss

Tschö!

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